
| Datum | Event | Heim | : | Gast | Zeit | Ort | Resultat |
| 01.09.2012 | 36. J+S Turnier 2012 | : | 13:00 h | Sporthalle | ||||
| 02.09.2012 | 36. J+S Turnier 2012 | : | 08:00 h | Sporthalle | ||||
| 15.10.2012 | Spiel 1510 | BC Münchenstein | : | CVJM D1 | 20:30 h | Kuspo Bruckfeld 1 | 73:34 | |
Erstes Spiel mit Teilerfolg abgeschlossen
Im ersten Saisonspiel trafen die Cevi Damen auswärts auf das junge Team des BC Münchenstein. In den Reihen des Gegners traten auch zwei bekannte Gesichter mit Cevi Vergangenheit an, nämlich Lea Hugi und Carina Tschudin. Trotz einiger Absenzen bei den Gastgeberinnen waren die Gäste aus Birsfelden der Underdog. Im Gegensatz zu Münchenstein, das bloss acht Spielerinnen stellte, trat der Cevi zum Saisonauftakt in voller Besetzung an.
Den Start ins Spiel verschliefen die Birsfelderinnen. Sie spielten im Angriff unkonzentriert und die Pässe fanden gleich reihenweise den direkten Weg in gegnerische Hände. Konnten sich die Gäste einmal bis zum Korb durchkombinieren, dann waren die Abschlüsse zu überhastet und/oder zu ungenau. Münchenstein auf der anderen Seite musste nicht sehr viel tun für seine Punkte. War der Ball mal nicht im ersten Anlauf im Korb, kamen sie viel zu oft zum Offensivrebound und konnten ein zweites Mal werfen. Das etwas brutale Viertelsresultat lautete dann auch 19:0.
Trotzdem blieb die Stimmung auf Seiten der Birsfelderinnen positiv. Allen war klar, dass eine Verbesserung beim Ausblocken unter dem Korb viel bewirken könnte. Es sollte allerdings noch einen Moment dauern bis Steffi Gass mit einem Dreier das Score schliesslich eröffnete. Trotz einer Umstellung in der Defensive kamen die Münchensteinerinnen immer noch zu vielen (zu) einfachen Punkten. Trotzdem: Kaum erzielten die Gäste die ersten Punkte, nahm der gegnerische Coach ein Timeout... Zur Pause stand es 39:9.
Die Vorgabe für die zweite Halbzeit war, alles ein bisschen besser zu machen als in den ersten 20 Minuten. Dies gelang nicht schlecht, auch wenn die Gastgeberinnen weiterhin das bessere Team auf dem Feld waren. Inzwischen verlief das Spiel praktisch ohne Unterbrüche, das Schirigespann pfiff in der zweiten Halbzeit gerade mal zwei Fouls (beide gegen Münchenstein). Nach drei Vierteln stand es 59:19.
Im letzten Viertel wurden die Münchensteinerinnen zunehmend müde, die Kondition der Birsfelderinnen liess hingegen nichts zu wünschen übrig. Und so gelang es den Cevi Damen - dank einer bis zum Schluss konzentrierten Leistung - das letzte Viertel mit 15:14 für sich zu entscheiden.
Trotz deutlicher 73:34 Niederlage: Die Cevi Frauen gaben nie auf und vermochten sich im Verlauf des Spiels zunehmend zu steigern. Nach einem veritablen Kaltstart in die Saison ging die zweite Halbzeit nur mit 9 Punkten verloren. Auch wenn dies teilweise mit der Müdigkeit der Gegnerinnen zu tun hatte, kann das Team auf dieser zweiten Halbzeit aufbauen. Zumal Münchenstein fast vollständig auf seine Starting Five setzte, obwohl bereits nach 10 Minuten keine Zweifel mehr über den Ausgang der Partie bestanden. Dies wurde auf Seiten der Birsfelderinnen mit Kopfschütteln und Bedauern zur Kenntnis genommen. Trotz deutlicher Niederlage war die Stimmung im Cevi Team jederzeit positiv und die Spielerinnen verliessen die Halle mit erhobenen Köpfen.
Es spielten: Gilgen (2), Gass (10), Grether, Gräff (2), Jochim (8), Ehouman, Hänger (6), Dittli (6), Hakios, Seidl.
| 23.10.2012 | Cup 2012001 | CVJM D1 | : | CVJM Riehen | 20:15 h | Sternenfeld | 27:57 | |
Es spielten: Gass (4), Gräff (5), Jochim (6), Ehouman (6), Hänger (4), Dittli, Hakios, Seidl (2). Abwesend: Gilgen (private Verpflichtung), Grether (politische Verpflichtung).
| 29.10.2012 | Spiel 1520 | SC Uni Basel Basket | : | CVJM D1 | 20:30 h | Gym. Münchenstein 2 | 49:35 | |
Erneutes Erfolgserlebnis
Nach dem Aus im BVN-Cup letzte Woche, ging es nun in der Meisterschaft weiter. Die Cevi-Damen trafen auf die dritte Mannschaft von Uni Basel. Das Gerüst des gegenerischen Teams bilden die Spielerinnen des aufgelösten Damenteams des BC Arlesheim. Dazu kommt eine Mischung aus erfahrenen (z.T. mit Nationalligaerfahrung) und jungen Spielerinnen. Die jungen Spielerinnen fehlten allerdings weitgehend. Die Gäste aus Birsfelden konnten komplett antreten. Meggie Hakios musste aufgrund ihrer Daumenverletzung allerdings mit der Rolle des Assistenzcoaches Vorlieb nehmen.
Der Beginn der Partie verlief ausgeglichen. Erst nach einigen Anlaufschwierigkeiten kam Uni Basel besser ins Spiel und konnte sich leicht absetzen. Für die Punkte musste die Baslerinnen allerdings mehr arbeiten, als ihnen lieb war. Die Birsfelderinnen litten einmal mehr unter Abschlussschwäche und vergaben einige gute Möglichkeiten. Das erste Viertel ging denn auch 15:7 verloren.
Auch im zweiten Viertel war Uni Basel das bessere Team. Trotzdem gelang es den Gastgeberinnen nicht, wie gewohnt lange Pässe zu spielen und den Match mit Gegenstössen zu kontrolleren. Dafür waren die Birsfelderinnen schlicht zu schnell und die Pässe zu durchsichtig. So gelang es den Baselbieterinnen weiterhin, ihre Gegnerinnen zum Arbeiten und Ausspielen der Systeme zu zwingen. Uni konnte praktisch keine Gratispunkte buchen. Zur Pause stand es 27:13.
In der Pause erklärte Coach Hänger dem Team die Systeme von Uni Basel, damit die Verteidigung noch effizienter werden konnte. Vor allem musste aber die Kommunikation in der Zone verbessert werden. Leider gelang vorerst keine Steigerung in der Defensive. Die Gäste wurden ein bisschen an die Wand gespielt. Zwar gelang Uni nach wie vor längst nicht alles und die Baslerinnen mussten weiterhin mehr für ihre Punkte tun als ihnen lieb war, aber sie vermochten sich trotzdem immer mehr abzusetzen. Die Birsfelderinnen taten sich schwer mit der 1:1-Verteidigung und punkteten erneut nur spärlich. Nach 30 Minuten stand es daher 45:20.
Das letzte Viertel bot dann ein leicht anderes Bild. Die Birsfelderinnen dominierten zeitweise und Uni traf den Korb nicht mehr. Gefühlte 20 mal oder mehr gewannen die Cevi-Frauen den Ball. Hätten sie in der Folge nicht einen Grossteil der Bälle in überhasteten Aktionen umgehend wieder verloren, Uni wäre wohl noch in Gefahr gekommen, das Spiel aus der Hand zu geben (vorausgesetzt eine Leistungssteigerung wäre ausgeblieben). Einmal mehr reichte die Fitness die Cevi-Damen problemlos bis zum Schluss während die Gegnerinnen langsam aber sicher müde wurden. Uni machte kaum mehr Punkte und die Birsfelderinnen spielten sich in Fahrt. Das letzte Viertel gewannen die Gäste deutlich mit 15:4!
Auch diesmal waren die Cevi-Damen nach dem Match trotz der 49:35 Niederlage zufrieden mit ihrer Leistung. Uni Basel spielte allerdings deutlich unter den Erwartungen und es bleibt unklar, ob das Team zu einer Leistungssteigerung fähig gewesen wäre, wenn das Spiel eng geworden wäre. Die Birsfelderinnen können aber doch für sich in Anspruch nehmen, die Favoritinnen gefordert und ihnen den Sieg in keiner Weise geschenkt zu haben. Der deutliche Gewinn des letzten Viertels war erneut der gewünschte Teilerfolg in der Niederlage. Diesmal kam sogar noch ein Zückerchen dazu: Die zweite Halbzeit ging 22:22 unentschieden aus! Bleibt zu hoffen, dass es auch im nächsten Spiel gegen das junge Team aus Pratteln ähnlich weiter geht. Dann dürfte man sogar auf den Gewinn einer ganzen Halbzeit hoffen...
Es spielten: Gilgen (2), Gass (11), Grether (2), Gräff (6), Jochim (2), Ehouman (hat gepunktet, aber leider fehlt der Korb auf dem Matchblatt), Hänger (2), Dittli (2), Seidl (8). Hakios (verletzt) als Assistenzchoach auf der Bank.
| 06.11.2012 | Spiel 1516 | CVJM D1 | : | BC Pratteln | 20:15 h | Sternenfeld | 43:38 | |
Im ersten Meisterschaftsheimspiel der Saison trafen die Birsfelderinnen auf den BC Pratteln 2. Das Team besteht aus jungen Spielerinnen, vorwiegend mit Vergangenheit beim TV Muttenz. In den Reihen der Gegnerinnen fanden sich so zum Beispiel auch die Geschwister Inderbinen, die regelmässig mit dem Cevi trainieren. Vor dem Spiel wies Coach Hänger vor allem auf die Grösse der Gegnerinnen hin und darauf, dass das Ausblocken beim Rebound auch in diesem Spiel entscheidend sei.
Schnell zeichnete sich ab, dass das Spiel für Pratteln kein Selbstläufer werden würde. Der Match wogte hin und her und das Resultat blieb ausgeglichen. Zwar vermochten sich die Gäste Mitte des ersten Viertels leicht abzusetzen, doch die Birsfelderinnen liessen nicht zu, dass die Differenz vorentscheidend gross wurde. Im Gegenteil, sie schlossen die entstandene Punktelücke wieder und hielten die Partie offen. Und es kam noch besser: Im letzten Angriff zog Johanna Hänger mehrere Gegenspielerinnen auf sich, passte rechts rüber zu Anna Gilgen, die in der letzten Sekunde einen Dreier versenkte und die Gastgeberinnen damit in Führung brachte. Nach zehn Minuten stand es 13:12.
Im zweiten Viertel lief es den Cevi-Damen noch besser. Sie kontrollierten das Spiel mit einer soliden Defensivleistung und erfolgreichnen Abschlüssen in der Offensive. Immer wieder profitierten die Gastgeberinnen von der teilweise mangelhaften Ballkontrolle der Prattelerinnen. Bis zur Pause hatten sich die Birsfelderinnen ein kleines Polster geschaffen und führten mit 23:16.
Eigentlich hätten die Birsfelderinnen in der zweiten Halbzeit nur gleich weiter spielen müssen. Doch von der etwas aggressiveren Verteidigung der Gäste liessen sie sich kurzfristig etwas durcheinander bringen. Die Verteidigung blieb zwar konzentriert, doch sobald der Ball gewonnen war, wurde die Spielweise zu hektisch und die Pässe wurden ungenau. Pratteln kam vermehrt zu schnellen Gegenstössen und leichten Punkten. Erst gegen Ende des Viertels konnten die Cevi-Damen sich wieder fangen und den Schaden in Grenzen halten. Das Viertel ging mit einem Punkt verloren, doch die Führung hielt weiter Bestand (32:26).
Auch das letzte Viertel verlief ausgeglichen. Nach einigen Minuten stellte Pratteln die Defensive um und versuchte mit einer Zonenverteidigung die Wende herbei zu führen. Da die Defensive dadurch aber eher statisch wurde, bekam der Cevi früh die Möglichkeit, den Ball einfach an der Dreipunktelinie zirkulieren zu lassen. Nach einem Timeout korrigierte der Gast diese Passivität und zwang die Birsfelderinnen wieder zum Spielen. Trotz einiger unnötiger Ballverluste liefen die Gastgeberinnen nicht mehr wirklich Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben. Zum Schluss spielten sie die Zeit routiniert runter und sicherten sich den ersten Sieg in der 2. Liga mit 43:38!
Als eher spasshaft formuliertes - aber durchaus ernst gemeintes - Ziel für den Match hatten sich die Cevi-Damen vorgenommen eine Halbzeit zu gewinnen. Dies gelang relativ problemlos und zwar bereits in der ersten Halbzeit, als die Gegnerinnen noch frisch waren. Nachdem die Birsfelderinnen in den letzten beiden Spielen jeweils das letzte Viertel für sich entschieden hatten, gewannen sie diesmal die ersten beiden Teilabschnitte. Dank eines nahezu makellosen zweiten Viertels reichte es sogar zu noch mehr - nämlich zum ersten Saisonsieg in einem ansonsten sehr ausgeglichenen Spiel (drei Viertel wurden mit einem Punkt Unterschied entschieden)! Der Jubel nach dem Schlusspfiff war zwar nobel zurückhaltend, einige waren wohl einfach zu ausgepumpt dafür, aber die Freude war allen deutlich anzumerken. Im nächsten Spiel wartet nun die erste/alte Garde des BC Pratteln. Es gilt, den Schwung aus diesem Sieg mitzunehmen und so den Favoritinnen das Leben möglichst schwer zu machen.
Es spielten: Gilgen (6), Gass (6), Grether (2), Gräff (3), Jochim (4), Ehouman (9), Hänger (9), Dittli (2), Hakios (2). Abwesend: Seidl.
| 20.11.2012 | Spiel 1529 | CVJM D1 | : | BC Pratteln | 20:15 h | Sternenfeld | 31:73 | |
Am Dienstagabend war das 2. Liga-Topteam Pratteln 1 im Sternenfeld zu Gast. Einmal mehr bestanden bereits vor dem Spiel kaum Zweifel am Ausgang des Spiels. Dass dem Cevi nur sieben Spielerinnen zur Verfügung standen, erschwerte die Ausgangslage noch zusätzlich, wenn wohl auch nur unwesentlich. Trotzdem waren alle guten Mutes und hofften auf ein ansprechendes Spiel.
Gleich von Beginn weg gab Pratteln die Marschrichtung bekannt. Mit platzierten Halbdistanzwürfen und gutem Offensivreboundverhalten zeigten sie den Birsfelderinnen schnell ihre Grenzen auf. Innerhalb weniger Minuten setzten sich die Gäste resultatmässig bereits deutlich ab. Nach erfolgreichen Abschlüssen verteidigten die Prattelerinnen jeweils über das ganze Feld und versuchten mit Pressing den Angriffsaufbau der Gastgeberinnen zu stören. Dies war aber wenig erfolgreich, die Cevi Damen konnten sich mit langen Pässen relativ leicht aus der Umklammerung lösen und kamen auch zu Punkten. Die Pratteler Coaches waren offensichtlich nicht zufrieden mit der Leistung ihres Teams uns nahmen bereits im ersten Viertel ein Timeout. Objektiv betrachtet hatten sie absolut keinen Grund zur Unzufriedenheit, denn nach zehn Minuten war das Spiel längst gelaufen und es stand 9:21.
Das zweite Viertel misslang den Birsfelderinnen ziemlich. Zwar kamen sie immer wieder zu Abschlüssen, der Grossteil davon war aber nicht von Erfolg gekrönt. Pratteln dagegen punktete munter weiter und spielte seine Überlegenheit aus. Trafen sie mal nicht im ersten Versuch, kamen sie dank exzellenter Reboundquote zu zweiten oder dritten Chancen. Die Schwäche beim Ausblocken blieb über das Spiel gesehen wohl der einzige Punkt, den man den Birsfelderinnen wirklich negativ ankreiden kann. In der Pause stand es 14:39.
Auch im dritten Viertel war für die Gastgeberinnen wenig bis gar nichts zu holen. Pratteln spielte weiter souverän und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Den Gastgeberinnen gelangen zwar durchaus sehenswerte Vorstösse und wenn sie sich oberhalb der Zone geduldig genug zeigten, taten sich durchaus Räume auf. Leider klappte es mit dem Punkten nicht wunschgemäss und die Cevi Damen gingen folgerichtig mit 21:59 in die dritte Pause.
Im letzten Viertel setzten die Birsfelderinnen nochmals ein Ausrufezeichen. Sie starteten konzentriert und setzten Pratteln mit einem Zonenpressing erfolgreich unter Durck. Als dem Cevi dann sechs schön herauskombinierte Punkte in Folge gelangen,wurde es den Pratteler Coaches erneut zu viel und sie nahmen ein weiteres Timeout. Die Nachricht kam beim Team an, in der Folge gelangen dem Cevi nur noch vier Punkte. Trotzdem war die aggressivere Verteidigung ein Erfolg, Pratteln tat sich im Angriff vermehrt schwer. Den Schlusspunkt setzte ein Pratteler Timeout 1.3 Sekunden (!) vor Ablauf der Spielzeit. Dies stiess beim Cevi auf so viel Unverständnis, dass auf die Verteidigung weitgehend verzichtet und der abschliessende Dreier in Kauf genommen wurde. Damit stand es nach 40 Minuten 31:73.
Trotz deutlicher Niederlage und Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung bei einigen Birsfelderinnen darf der Abend durchaus als weitgehend geglückt abgebucht werden. Zwar gelang es dem Cevi diesmal nicht, ein Viertel zu gewinnen, trotzdem drohte das Spiel aber nie zur totalen Blamage zu werden. Die Pressingverteidigung von Pratteln zeigte nur selten Wirkung und wenn, dann lag dies weniger an der guten Ausführung der Pratteler Verteidigung als an Flüchtigkeitsfehlern der Birsfelderinnen. Beste Werferin bei Pratteln war Ex-Cevi-Spielerin Riikka Ulli mit 17 Punkten. Auf Seiten des Cevi überzeugte vor allem Nicole Jochim mit ihrer Treffsicherheit und scorte 16 der 31 Punkte.
Nächste Woche steht das Heimspiel gegen Liestal an, ein Team, das sicher ähnlich stark einzustufen ist wie Pratteln 1.
Es spielten: Gilgen (4), Grether (4), Jochim (16), Ehouman, Hänger (3), Dittli (2), Seidl (2). Abwesend: Gass (Studienreise), Gräff (Ferien), Hakios (mit Bronchitis im Bett).
| 27.11.2012 | Spiel 1534 | CVJM D1 | : | Liestal Basket 44 | 20:15 h | Sternenfeld | 37:53 | |
Gegen das Team aus Liestal war von den Cevi Damen erneut eine konzentrierte Leistung gefordert. Liestal musste ähnlich stark eingestuft werden wie die Gegenerinnen aus Pratteln vor einer Woche. Liestal erschien mit 11 Spielerinnen, zusammengesetzt aus der alten Garde, einem Rest des letzjährigen 2. Teams und Zuzügen. Die Birsfelderinnen hatten immerhin jeweils drei Spielerinnen auf der Bank und somit genügend Möglichkeiten zum Wechseln.
Der Beginn der Begegnung verlief ausgeglichen. Den Gastgeberinnen gelang es sogar, 2:0 und 4:2 in Führung zu gehen. Danach lief aber in der Offensive nichts mehr und das Team blieb auf den vier Punkten sitzen. Liestal hingegen begann etwas stärker zu spielen und vermochte sich in den ersten zehn Minuten bereits recht deutlich abzusetzen. Die Partie ging mit 4:16 in die erste Pause.
Im zweiten Viertel lief es den Birsfelderinnen besser. Sie waren nun auf Augenhöhe mit den Gegnerinnen und kombinierten sich schön in gute Abschlusspositionen. Die Aufmerksamkeit in der Verteidigung war etwas höher als im ersten Viertel, so dass Liestal für seine Punkte mehr kämpfen musste. Der Cevi entschied den zweiten Teilabschnitt mit 14:9 für sich und lag nach der Spielhälfte etwas überraschend nur mit sieben Punkten zurück (18:25).
In der Pause konnten die Birsfelderinnen feststellen, dass eine ideale Leistung in der zweiten Halbzeit unter Umständen sogar zum Sieg reichen würde. Leider gelang die Umsetzung auf dem Spielfeld überhaupt nicht. Die Kräfteverhältnisse wurden eher auf die Situation aus dem ersten Viertel zurück gesetzt. Die Chancenauswertung auf Seite des Cevi war mangelhaft und in der Verteidigung gab es zu viele Lücken. Zudem haperte es wieder bei den Rebounds. Nach dreissig Minuten stand es folgerichtig 24:40.
In den letzten zehn Minuten konnten die Birsfelderinnen wieder besser mithalten und es gelangen ihnen einige schöne Punkte. Liestal blieb aber weiter aufsässig und machte es den Gastgeberinnen alles andere als einfach. Trotzdem ging das letzte Viertel unentschieden aus (13:13). Nach 40 Minuten zeigen das improvisierte Scoreboard 37:53.
Hätten die Hauptstädterinnen im letzten Viertel nicht noch drei (mehr oder weniger glückliche) Dreier in Folge versenkt, das Resultat wäre wesentlich weniger deutlich ausgefallen. Trotzdem können die Cevi Frauen mit dem Resultat zufrieden sein. Die 16 Punkte Differenz sind zu verkraften und mit dem Gewinn des zweiten Viertels wurde der angestrebte Teilerfolg erreicht. In diesem Jahr steht nun nur noch das Gastspiel gegen Boncourt kurz vor Weihnachten an. Dieses Spiel wird wiederum nicht einfach, aber wenn die Birsfelderinnen weiterhin mit ihrer positiven Grundhaltung ans Werk gehen, dann liegt auch im Jura ein Achtungserfolg im Rahmen des Möglichen.
Es spielten: Gilgen (1), Gass (12), Hänger (3), Jochim (11), Ehouman (6), Dittli (2), Hakios, Seidl (2). Abwesend: Grether (Politik), Gräff (Ferien).
| 21.12.2012 | Spiel 1522 | BC Boncourt | : | CVJM D1 | 20:00 h | EHMP Porrentruy | 52:33 | |
Boncourt stark gefordert
Die Damen des CVJM Birsfelden machten sich vor dem Spiel keine Illusionen: Die basketballerischen Ausflüge in den Jura waren in der Vergangenheit nie von Erfolg gekrönt und es bestand wenig Grund zur Annahme, dass sich dies nun ändern sollte. Trotzdem waren alle motiviert und guter Dinge. Vorzeitige Weihnachtsgeschenke wollte keine verteilen.
Boncourt gab sofort den Tarif durch. Ab dem ersten Angriff machten die Gastgeberinnen klar, dass sie schnelles und kraftvolles ;-) Basketball spielen. Die Birsfelderinnen hielten aber ihrerseits ab der ersten Minute dagegen und liessen sich nicht überrennen. Sie profitierten zu Beginn der Partie gar von der überraschenden Abschlussschwäche auf Seiten Boncourts. Da sich die Baselbieterinnen am Anfang viele Defensivrebounds erabeiteten, gelang es ihnen, trotz ebenfalls schlechter Treffsicherheit, den ersten Korb zu buchen und immerhin einmal in der Begegnung in Führung zu gehen. Danach drehte das Heimteam den Spiess aber um. Zwar war die Wurfquote immer noch nicht wirklich besser, aber die Reboundleistung des Cevi wurde schwächer und die zweiten und dritten Chancen nahmen die Jurassierinnen gerne an. Die Gäste ihrerseits litten weiter unter Abschlusspech und liessen sich von der aggressiven Verteidigung über das ganze Feld zu überhasteten Aktionen verleiten. Besonders die Annahme der durchaus guten Pässe bereitete in dieser Phase grosse Probleme. Dadurch verloren die Cevi Frauen viele in der Abwehr toll gewonnene Bälle unnötig. So erstaunt es wenig, dass die Anzeige nach zehn Minuten auf 16:6 stand.
Im zweiten Viertel lief das Spiel ähnlich weiter. Die Birsfelderinnen konnten Boncourts Tempo weiterhin mitgehen und blieben weiter aufsässige Gegnerinnen. Zudem gelang es den Cevi Damen, ihre Trefferquote etwas nach oben zu schrauben, so dass sie den Gastgeberinnen nun wirklich ebenbürtig waren. Entsprechend entschieden die Baselbieterinnen das zweite Viertel mit zwei Punkten für sich und gingen mit 26:18 in die Pause.
Das gute zweite Viertel und der knappe Rückstand stachelten den Ehrgeiz der Cevi Frauen für die zweite Halbzeit noch einmal an. Sie witterten gar die Möglichkeit für eine Überraschung. Und tatsächlich, im dritten Viertel legten die Birsfelderinnen los wie die Feuerwehr und spielten die favorisierten Jurassierinnen gekonnt aus. Mit schönen Kombinationen und Pässen in die Tiefe gelang es dem Cevi immer wieder, die etwas zu stark aufgerückte Verteidigung der Gegnerinnen auszuspielen. Nach sechs Minuten sah sich der stets weit im Spielfeld stehende, wild gestikulierende und laut schreiende Coach von Boncourt zu einem Time-out gezwungen. Inzwischen waren die Gäste auf zwei Punkte an Boncourt herangekommen. Danach war es aber leider vorbei mit der Birsfelder Herrlichkeit. Die Gastgeberinnen legten einen Zacken zu und setzten sich bis zur letzten Pause wieder deutlich ab (40:30).
Im letzten Viertel schien das hohe Tempo dann doch seinen Preis zu fordern und den Birsfelderinnen ging dann doch langsam die Kraft aus. Dies spiegelte sich vor allem in einer wirklich schlechten Wurfquote wider. In den abschliessenden zehn Minuten gelangen den Cevi Frauen nur drei Punkte. Boncourt auf der anderen Seite überzeugte nun mit Treffsicherheit und spielte am Schluss der Begegnung schlicht besser als die Gäste. So stand es am Ende - wenig überraschend aber doch weniger klar als vielleicht erwartet/befürchtet - 52:33.
Im letzten Spiel des Jahres gelang den Cevi Damen erneut eine gute, phasenweise gar hochstehende, Partie. Zwar liessen sich die Birsfelderinnen durch die aggressive Verteidigung zu oft zu überhasteten Aktionen hinreisen und leisteten sich zu viele Ballverluste, aber sie hielten trotzdem jederzeit dagegen und vermochten sogar das hohe Tempo problemlos über fast die ganze Distanz mitzugehen. Der Gewinn des zweiten Viertels war der verdiente Lohn für eine tolle Leistung! Traditionsgemäss machten die Birsfelderinnen auf dem Heimweg einen Zwischenstopp in Delémont, um sich einen Burger (oder etwas ähnlich gesundes) zu genehmigen. Nach den Festtagen steht das Spiel in Allschwil an. Spielen die Birsfelderinnen so, wie sie im Jura gespielt haben, stehen die Chancen auf die nächsten Punkte gut. In diesem Sinne: SCHÖNI WIEHNACHT UND E GUETS NÖIS!!!
Es spielten: Gilgen (2), Gass (7), Grether, Gräff (2), Hänger (4), Jochim (6), Ehouman (10), Dittli, Hakios (2). Abwesend: Seidl (dahoam in Bayern).
Ausnahmsweise sei hier eine persönliche Anmerkung erlaubt: Trotz der nun doch schon langjährigen Erfahrung habe ich wohl noch nie ein Matchblatt gesehen, das mehr offensichtliche Fehler enthielt als jenes des Spiels in Boncourt. Der bereits unmittelbar nach dem Spiel leise geäusserte Verdacht, es könnten nicht alle Körbe auf dem Matchblatt zu finden sein, kann nach dem Betrachten ebendieses Matchblatts leider alles andere als entkräftet werden. Auch wenn die Freiwurfquote der Cevi-Frauen laut Matchblatt bei sagenhaften 100% gelegen haben soll (was leider nicht stimmt), ist es wirklich schade, dass beim Anschreiben offensichtlich nicht die nötige Sorgfalt aufgebracht wurde. Allerdings gilt dies nicht nur für die Tischoffiziellen, das sei hier auch noch vermerkt, denn die Häkchen hinter die offenkundig falsch eingetragenen Halbzeit- und Schlussresultate haben die Schiedsrichter gesetzt. Dies ist wirklich äusserst bedauerlich!
| 08.01.2013 | Spiel 1536 | BC Allschwil | : | CVJM D1 | 18:30 h | Neu-Allschwil 2 | 50:48 | |
Knappe Niederlage in Allschwil
Mit dem Auswärtsspiel in Allschwil starteten die Cevi Damen ins neue Jahr. Erfahrungsgemäss sind Spiele gegen Allschwil eine hart umkämpfte Angelegenheit (im wahrsten Sinne des Wortes). Die Birsfelderinnen, die mit leicht reduziertem Kader antraten, stellten sich daher auf eine schwierige Partie ein.
Ganz zu Beginn der Partie lagen die Vorteile auf Seiten der Gastgeberinnen. Sie spielten zwar nicht besser, waren aber im Abschluss erfolgreicher als die Birsfelderinnen. Doch die Gäste liessen sich nicht abhängen und kamen immer besser ins Spiel. Spätestens nach zehn Minuten war klar, dass die Begegnung erneut weder für das eine noch für das andere Team ein Spaziergang werden würde. Die Partie war sehr ausgeglichen und es stand 12:11 für Allschwil.
Im zweiten Viertel ging die Partie ähnlich ausgeglichen weiter. Die Birsfelder box-and-one Zone auf die beste Allschwilerin ging auf (keine Punkte in der ersten Halbzeit) und auch vorne lief es nicht schlecht. Das Gleiche galt aber auch für die Gastgeberinnen, die ihrerseits munter weiter punkteten. Nach der Hälfte der Spielzeit lagen die Gäste mit drei Punkten hinten (26:23). Der Ausgang der Partie war also nach wie vor offen.
Im dritten Viertel hättten die Birsfelderinnen einfach nur gleich konzentriert weiter spielen müssen. Doch leider klappte es plötzlich mit dem Treffen nicht mehr so gut. Ausserdem funktionierte auch die Verteidigung plötzlich weniger effizient. Nach 30 Minuten schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Allschwil hatte sich leicht absetzen können und führte nun mit 40:31.
Die Birsfelderinnen mussten in den letzten zehn Minuten etwas Neues probieren. Deshalb stellten sie die Verteidigung auf eins-eins um. Dies brachte allerdings nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Nach zwei Minuten nahm der Cevi ein Timeout und stellte wieder auf Zonenverteidigung um. Und nun funktionierte plötzlich alles wieder ein bisschen besser. Spontane Störaktionen beim Einwurf unter dem Korb führten zu schnellen Punkten für Birsfelden und wirkten auf die Gastgeberinnen wohl eher demoralisierend. Die Gäste waren Allschwil nun sogar etwas überlegen. Trotzdem schien die Partie für die Birsfelderinnen verloren. Anderthalb Minuten vor Schluss nahm Allschwil ein Timeout. Sie wollten den Vorsprung (nach wie vor acht Punkte) über die Zeit retten und möglichst lange herum spielen. Doch die Cevi Spielerinnen entschieden sich für ein Zonenpressing und spielten dieses sehr erfolgreich aus. Allschwil liess sich unter Druck setzen, verlor entweder den Ball oder vergab vorne seine Chancen, das Spiel zu entscheiden (u.a. mit Freiwürfen). Die Gäste nutzten dies aus. Dank zwei Dreiern kamen sie bis auf zwei Punkte an die Gegnerinnen ran. Bei diesem Spielstand wurde die Partie drei Sekunden vor Schluss ein letztes Mal unterbrochen. Birsfelden nahm ein Timeout und legte sich eine Taktik zurecht. Mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf würden sie die Partie für sich entscheiden können, zwei Punkte würden für eine Verlängerung reichen. Doch leider klappte die vereinbarte Einwurfvariante dann nur mässig gut und der Abschluss ging neben den Korb. So entschieden die Allschwilerinnen die Partie denkbar knapp mit 50:48 zu ihren Gunsten.
Erneut konnten die Birsfelderinnen ein Viertel (das letzte mit 17:10!) und zudem auch die zweite Halbzeit gewinnen. Dies täuscht allerdings darüber hinweg, dass der Ursprung der Niederlage wohl trotzdem in der zweiten Halbzeit lag - nämlich im Leistungseinbruch im dritten Viertel. Entsprechend ärgerten sich die Cevi Spielerinnen nach dem Spiel über die knappe Niederlage. Zwar blieb nach dem Match einmal mehr die Gewissheit, dass die Gegnerinnen in Reichweite sind (sogar wenn das Team nicht vollzählig ist) und dass dem Team ein gutes Spiel gelungen war, aber wiederum gab es dafür keine Punkte. Nun gilt es, aus der guten Leistung Moral zu schöpfen und weiter so toll zu spielen. Nächste Woche empfängt der Cevi zuhause die letztjährigen 3.-Liga-Meisterinnen des CVJM Riehen 2. Das wird wieder ein harter Brocken.
Es spielten: Gilgen (5), Grether, Hänger (11), Jochim (12), Dittli (8), Hakios (6), Seidl (6). Abwesend: Gass (sie ist eine Heldin, sie spendet Blut), Gräff (auf Geschäftsreise), Ehouman (krank).
| 15.01.2013 | Spiel 1541 | CVJM D1 | : | CVJM Riehen | 20:15 h | Sternenfeld | 32:63 | |
Einmal mehr war schon vor der Partie klar, wer unter normalen Umständen das Derby der beiden Cevis gewinnen würde. Die Frage war viel mehr, ob es den Gastgeberinnen gelingen würde, Riehen ähnlich stark zu fordern wie ihnen dies beispielsweise in Boncourt gelungen war. Die Birsfelderinnen traten in voller Besetzung an und hatten daher beste Voraussetzungen, den Favoritinnen das Leben schwer zu machen.
Der Beginn der Partie verlief ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Chancen, nutzten diese aber nicht effizient genug. Bereits nach weniger als drei Minuten sah sich die Riehener Trainerin zu einem Timeout gezwungen. Sie war, trotz Führung, offenbar überhaupt nicht zufrieden mit dem Spiel ihres Team. Was immer sie den Spielerinnen gesagt hat, es wirkte. Die Gastgeberinnen wurden in den folgenden Minuten überrannt. Zwar kamen die Birsfelderinnen durchaus zu Chancen, aber daraus resultierten keine Punkte. Der Abschluss wurde unter anderem oft viel zu schnell gesucht. Die Baslerinnen machten dies eindeutig besser und gewannen das erste Viertel klar mit 4:15.
Auch im zweiten Viertel gaben die Gäste weiter den Ton an. Nach wie vor waren die Birsfelderinnen nicht zwingend unterlegen, erspielten sich mit schönen Spielzügen immer wieder Möglichkeiten und freie Räume, aber weil sie die Punkte nicht machten, setzte sich Riehen weiter ab. Auch auf Seiten des CVJM Riehen war die Trefferquote nicht überwältigend, da sie aber den Grossteil der Rebounds holten, kamen sie viel zu oft zu zweiten oder gar dritten Chancen. Trotz der durchaus ansprechenden erzielten 17 Punkte lagen die Gastgeberinnen zur Pause hoffnungslos mit 17:34 in Rückstand.
In der zweiten Halbzeit versuchten es die Baselbieterinnen mit einer box-and-one Verteidigung auf die besten Riehenerinnen. Dies schien sich auszuzahlen. Der Unterschied zwischen den Teams war im dritten Viertel nicht mehr zu sehen. Die Birsfelderinnen spielten schön zusammen und erzielten einige sehenswerte Punke. Zwar verloren sie auch dieses Viertel mit zwei Punkten, aber immerhin hatte sich der Rückstand nicht entscheidend vergrössert (26:45).
Die umgestellte Verteidigung wirkte sich durchaus positiv (aus Sicht der Birsfelderinnen) auf die erzielten Punkte der besonders bewachten Spielerinnen aus. Auf den sonstigen Spielverlauf hatte dies aber unter den Strich kaum Auswirkungen. Auch im letzten Viertel punktete Riehen munter weiter, Birsfelden spielte weiter ansprechend, punktete aber kaum. Spätestens ab Mitte des letzten Viertels kamen zum fehlenden Abschlussglück auch noch unnötige Ballverluste. So kamen die Gäste zu einigen "Gratispunkten", die sie mehrheitlich dankend annahmen. Riehen gewann das Spiel diskussionslos mit 32:63 und gab der Freude wie gewöhnlich lautstark Ausdruck.
Die Partie war eine eindeutige Angelegenheit und die Gastgeberinnen waren ohne jede Chance. Zum ersten Mal in dieser Saison waren sie auch weit weg davon ein Viertel zu gewinnen (obwohl das dritte Viertel wohl 11:11 ausging, was leider nicht so auf dem Matchblatt steht). Nicht dass die Birsfelderinnen besonders schlecht gespielt hätten, aber sie trafen einmal mehr nicht besonders gut und das mangelhafte Ausblocken beim Rebound hatte gegen die grossgewachsenen Riehenerinnen die zu erwartenden Konsequenzen. Mit den 32 erzielten Punkten können die Baselbieterinnen aber trotzdem einigermassen zufrieden sein. Würden alle Punkte auf dem Matchblatt stehen, würde dies zwar nichts ändern, es wären aber immerhin mindestens deren 36 (ich kann ja nicht nur gegen die auswärtigen Offiziellen schimpfen, wenn unsere über 10% unserer wenigen Punkte nicht schreiben...). Im Hinblick auf des nächste Spiel auswärts in Liestal gilt es, diese Partie möglichst schnell abzuhaken, die Moral aus den guten Leistungen der vergangenen Spiele mitzunehmen und nach Möglichkeit die Treffsicherheit entscheidend zu verbessern.
Es spielten: Gilgen (5), Gass (3), Grether (2), Gräff (2), Hänger (6), Jochim (4 (+2)), Ehouman (6), Dittli, Hakios (2), Seidl (2 (+2)).
| 31.01.2013 | Spiel 1580 | Liestal Basket 44 | : | CVJM D1 | 20:00 h | Frenkenbündten 1 | 42:29 | |
Das Auswärtsspiel in Liestal nahmen die Cevi-Damen zuversichtlich in Angriff. Das gegnerische Team hatte zwar das Hinspiel gewonnen, war aber nicht unerreichbar besser gewesen. Mit einer konzentrierten Leistung lag ein Sieg auch für Birsfelden durchaus drin.
Zu Beginn des Spiels war die Partie äusserst ausgeglichen. Beide Teams spielten sich zwar frei und kamen zum Abschluss, trafen aber eher in bescheidenem Masse. Ohne dass sich viel am Spiel änderte, konnte sich Liestal dann aber dank zunehmender Treffsicherheit etwas absetzen und führte bald mit 10:2. Doch auch Birsfelden fand langsam den Tritt, erhöhte die Abschlussquote und konnte wieder aufschliessen. Nach 10 Minuten stand es 12:8.
Im zweiten Viertel kamen die Birsfelderinnen immer besser ins Spiel. Sie spielten geduldiger und kamen zu guten Abschlüssen. Da aber auch die Gegnerinnen dort weiterspielten, wo sie vor der ersten Pause aufgehört hatten, kamen die Birsfelderinnen nicht näher ran. Am Ende der ersten Halbzeit hatte das Spiel unverständlicherweise eine unnötige Aggressivität erreicht, die allenfalls in den letzten Minuten eines engen Duells toleriert werden kann. Mit 24:17 ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel bot sich weiter das gleiche Bild. Beide Teams kamen zu Abschlüssen, aber Liestal traf besser und gewann vor allem viel mehr Rebounds. So kamen die Birsfelderinnen natürlich nicht näher heran. Zudem blieben nun auch noch die Schiedsrichterpfiffe fast gänzlich aus, was die Gäste wohl mehr störte als ihnen lieb sein konnte. Nach 30 Minuten stand es 34:25.
In den letzten zehn Minuten änderte sich wenig am Spielgeschehen. Allerdings hätte sich den Birsfelderinnen die Möglichkeit zum Aufholen geboten, denn die Hauptstädterinnen liessen ein wenig nach. Aber die Gäste leisteten sich nun viel zu viele unnötige Ballverluste und kamen dadurch nicht oft genug zum Abschluss. In den letzten zehn Minuten buchten die Cevi-Damen nur gerade vier Punkte - und ebenso viele Fouls. Da die Partie nach wie vor sehr aggressiv geführt wurde, waren die Birsfelderinnen trotz 42:29 Niederlage froh, als die vierzig Minuten vorbei waren.
Die Niederlage in Liestal ist ärgerlich, denn sie wäre vermeidbar gewesen. Hätten sich die Birsfelderinnen etwas weniger von der überharten Art der Liestalerinnen und den etwas zu häufig ausbleibenden Pfiffen des Schiedsrichtergespanns beeinflussen lassen und wäre die Treffsicherheit für einmal nur geringfügig besser gewesen, der Sieg wäre durchaus möglich gewesen. Obwohl die Cevi-Damen erneut keinen Teilerfolg verbuchen konnten (sie verloren alle vier Viertel mit zwei bis vier Punkten Differenz), fiel der Sieg der Gastgeberinnen mit 13 Punkten letztlich gar nicht so klar aus. Eine kleine Verbesserung seitens der Birsfelderinnen hätte eine grosse Wirkung haben können. Deutlicher sah es übrigens bei den Fouls aus, wo das "Score" am Ende des Spiels bei 5:12 (!?) stand. Dass die Birsfelderinnen allerdings dermassen viel mehr gefoult haben sollen, gleicht einem Witz (Entschuldigung! Ich weiss, sowas schreibt man nicht.) und dürfte sich niemandem erschliessen, der das Spiel in der Frenkenbündten gesehen hat... Die Fasnachtsferien bieten jetzt die ideale Gelegenheit, Abstand von den zwei letzten Niederlagen zu gewinnen und die Kräfte neu zu bündeln. Mit einer guten Teamleistung und dem nötigen Wettkampfglück können die Birsfelderinnen auch in der 2. Liga gegen fast alle Gegenerinnen punkten.
Es spielten: Gilgen (4), Grether, Gräff (11), Hänger (2), Jochim (6), Ehouman (2), Dittli (2), Hakios (2). Abwesend: Gass (Skitag), Seidl (Arbeit).
| 27.02.2013 | Spiel 1562 | BC Pratteln | : | CVJM D1 | 20:30 h | Kuspo 1 | 63:59 | |
Tolle Aufholjagd nicht belohnt
Gegen Prattlen 2 hatten die Cevi-Frauen im Hinspiel gewinnen können. Auch im Rückspiel rechneten die Birsfelderinnen daher durchaus Chancen aus. Dass dies keine einfache Aufgabe werden würde, war allerdings klar, denn ein zweites Mal würden sich die jungen Prattelerinnen kaum von der Stärke der Birsfelderinnen überraschen lassen. Auf Seiten des Cevi waren die Vorzeichen ideal, das Team trat vollzählig an.
Das Spiel begann ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Möglichkeiten, nutzten diese aber nur spärlich. In dieser Phase verpassten es die Gäste, sich einen Vorsprung herauszuarbeiten. Mit vielen Defensivrebounds und Steals (vorwiegend durch die in dieser Phase überragend spielende Alexandra Gräff) erarbeiteten sie sich viele Chancen, doch in der Umsetzung haperte es. Wer die Punkte nicht macht, kriegt sie, sagt die Erfahrung. Und so war es dann auch. Wenig später begann das Heimteam besser zu treffen und erspielte sich so einen Vorsprung, ohne dass sich am Spielgeschehen an und für sich viel geändert hätte. Nach zehn Minuten lagen die Birsfelderinnen mit 18:13 hinten.
Im zweiten Viertel änderte Birsfelden die Taktik. Da bei Pratteln bisher vor allem Silvia Inderbinen (die auch immer wieder mal mit dem Cevi traininert) punktete, stellte man die Defensive auf ein box-and-one um. Dies führte dazu, das Inderbinen tatsächlich nicht mehr zu Körben kam, aber ihr Team war problemlos in der Lage, diesen "Ausfall" zu kompensieren. Bis zur Halbzeitpause baute Pratteln den Vorsprung kontinuierlich auf 11 Punkte aus (33:22).
In der zweiten Halbzeit musste der Cevi leider auf Alexandra Gräff verzichten, die wegen Muskelkrämpfen in den Beinen nicht mehr einsatzfähig war. Die Birsfelderinnen liessen sich von diesem Ausfall aber nicht beirren und glaubten weiter an ihre Chance. Im dritten Viertel hielten die Gäste problemlos mit dem Heimteam mit. Steffi Gass stellte mit einem sehenswerten Dreier von weit hinter der Dreierlinie in letzer Sekunde den 11 Punkte Rückstand wieder her 47:36.
Beflügelt durch den Dreier vor der Pause, glaubten die Gäste nach wie vor an ihre Chance. Im letzten Viertel erhöhten die Birsfelderinnen den Druck auf Pratteln noch um eine Stufe und stellten auf ein Zonenpressing um. Die Umstellung hatte die gewünschte Wirkung: Die Cevi-Damen kamen den Gegnerinnen immer näher und die jungen Prattelerinnen wurden zunehmend nervöser. In den letzten fünf Minuten des Spiels gingen die Birsfelderinnen dann tatsächlich erstmals in Führung. Der Ausgang der Partie war nun wieder völlig offen. Leider schafften es die Birsfelderinnen nicht, die Entscheidung zu ihren Gunsten herbei zu führen, obwohl sich ihnen mehrere gute Möglichkeiten boten. Doch der Abschluss wurde zeitweise etwas zu überhastet gesucht oder dann klappte es mit dem Treffen nicht. Das Heimteam machte es besser und kam dadurch zu einem 63:59 Erfolg.
Den Sieg in dieser Partie hätten auch die Birsfelderinnen nicht gestohlen, aber mit Pratteln gewann am Ende jenes Team, welches über das gesamte Spiel gesehen etwas konstanter gespielt hatte. Den Cevi-Frauen blieb als Trost, dass sie die zweite Halbzeit für sich entscheiden konnten (dank tollen 23 Punkten allein im letzten Viertel) und so immerhin zu einem Teilerfolg kamen. Zudem behalten sie im Direktduell dank der fünf Punkte Vorsprung aus dem Hinspiel knapp die Nase vorne. Spielerin des Abends war Steffi Gass mit 19 Punkten, davon vier Dreier aus vier Versuchen (!).
Es spielten: Gilgen (2), Gass (19), Grether (2), Gräff (8), Hänger (9), Jochim (7), Ehouman (4), Dittli, Hakios (4), Seidl (4).
| 05.03.2013 | Spiel 1568 | CVJM D1 | : | BC Boncourt | 20:15 h | Sternenfeld | 41:47 | |
Überraschungscoup knapp verpasst
Wenn die Cevi-Damen gegen Boncourt spielen, sind sie eigentlich nie die Favoritinnen. Das war auch diesmal nicht anders. Das Hinspiel im Jura hatten die Birsfelderinnen zwar lange offen halten können, am Ende aber doch klar verloren. Mit dem Heimvorteil im Rücken wollten die Birsfelderinnen aber trotzdem nichts unversucht lassen, um den Jurassierinnen ein Bein zu stellen.
Der Beginn der Partie war geprägt von Fehlwürfen auf beiden Seiten. Die Birsfelderinnen verpassten es einmal mehr, von ihrer am Anfang des Spiels sehr gut funktionierenden Defensive zu profitieren. Die wenigen Punkte waren vorerst gleichmässig auf beide Teams verteilt. Aber gegen Ende des Viertels begannen die Gäste besser zu treffen und setzten sich bis zur Pause mit 9:16 ab.
Die Birsfelderinnen liessen sich vom Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und spielten im zweiten Viertel über weite Strecken gross auf. Mit langen Pässen und präzisen Zuspielen in die Zone gelang es ihnen immer wieder, die aggressive Verteidigung der Gäste zu überlisten. Die Cevi-Damen spielten in dieser Phase sehr schönes - und vor allem effizientes - Basketball. Das Viertel ging folgerichtig an die Gastgeberinnen, die den Rückstand bis zur Pause auf vier Punkte reduziert hatten (22:26).
Eigentlich hätten die Gastgeberinnen nur so weiter spielen müssen wie vor der Pause. Doch leider klappte nun nicht mehr allzu viel zusammen. Innert kürzester Zeit vergrösserten die Jurassierinnen ihren Vorsprung auf 10 Punkte und mehr. Die Cevi-Damen schafften in diesem Viertel nur sieben Punkte und konnten den Schaden damit nur bedingt in Grenzen halten. Nach drei Teilabschnitten stand es 29:40.
Die Birsfelderinnen waren nicht gewillt, die Partie einfach verloren zu geben. Sie kämpften auch im letzten Viertel aufopfernd und verteidigten aggressiv. Und tatsächlich kamen sie nochmals näher ran. Wie bereits im zweiten Viertel packten die Birsfelderinnen einige Traumkombinationen aus und spielten sich schön zum Korb durch. Ganz reichte es am Schluss dann allerdings doch nicht und die Partie ging mit 41:47 verloren.
Zwar blieben nach dem Spiel einmal mehr nur der Gewinn zweier Viertel und die ehrenvolle Niederlage mit bloss sechs Punkten. Doch der beherzte, kämpferische Auftritt der Birsfelderinnen, angeführt von einer starken Alexandra Gräff, machte Freude und weckt Lust auf mehr. Wenn das Team so weiter macht, liegt in dieser Saison durchaus noch ein Sieg drin. Die erste Möglichkeit bietet sich bereits nächste Woche beim Heimspiel gegen den BC Münchenstein.
Es spielten: Gilgen (4), Gass (5), Grether (2), Gräff (17), Hänger (3), Jochim (4), Ehouman (6), Hakios. Abwesend: Dittli (Skiferien), Seidl (krank).
| 12.03.2013 | Spiel 1556 | CVJM D1 | : | BC Münchenstein | 20:15 h | Sternenfeld | 42:49 | |
Im Hinspiel gegen den BC Münchenstein kassierten die Birsfelderinnen im ersten Saisonspiel eine Klatsche. Im ersten Viertel liessen sie sich beispielsweise zu Null an die Wand spielen. Im Verlauf der Saison haben die Cevi-Damen aber gezeigt, dass sie den Gegnerinnen die Punkte nicht einfach auf dem Silbertablett bereit legen, sondern dass sie es jedem Team schwer machen können. Vier abwesende Spielerinnen erschwerten die Aufgabe in diesem Spiel allerdings nicht unwesentlich. Die Birsfelderinnen wollten aber trotzdem eine beherzte Leistung zeigen, damit auch die Münchensteinerinnen diesmal etwas mehr für ihre Punkte tun müssten.
Das Spiel begann dann eher überraschend. Die Cevi-Damen spielten von Anfang an hervorragend mit, ja gaben gar das Tempo vor und gingen gleich in Führung. Die Gastgeberinnen versteckten sich nicht hinter der klaren Ausgangslage und machten ihre Ambitionen deutlich. Offensiv lief es für die Birsfelderinnen optimal. Die Trefferquote war so hoch wie wahrscheinlich noch nie diese Saison. So setzte beispielsweise Johanna Hänger mit zwei trockenen Dreiern gleich eine erste Duftmarke. Auch in der Defensive war die Leistung des Cevi in Ordnung. Die Spielerinnen kommunizierten gut und holten, endlich einmal (!), viele Rebounds. Das erste Viertel ging folgerichtig mit 18:14 an die Birsfelderinnen.
Im zweiten Viertel liess die Treffsicherheit beidseits etwas nach und gleichzeitig schlossen sich in der Defensive auch einige Lücken. Es gab daher nicht mehr ganz so viele Punkte wie im ersten Viertel, aber das Spiel war weiterhin unterhaltsam. Die Gäste zeigten eine leichte Leistungssteigerung und zwangen den Vorteil auf ihre Seite. Doch auch die sechs Birsfelderinnen versteckten sich weiterhin nicht und zeigten erfreulicherweise keinerlei Ermüdungserscheinungen. Allerdings gelang ihnen im Vergleich zum Startviertel nur ein Drittel der Punkte, wovon nur zwei aus dem Spiel heraus erzielt werden konnten. Zur Pause war das Spiel nach wie vor völlig offen (24:24).
Auch im dritten Viertel änderte sich wenig am Spielgeschehen. Beide Teams erspielten sich vorne ihre Chancen und machten gleichzeitig hinten einen guten Job. Weder die Birsfelderinnen noch ihre Gäste konnten sich entscheidend absetzen. Auffallend war vor allem, dass die Gastgeberinnen weiter vor allem mit Freiwürfen punkteten (sieben von elf Punkten), während die Münchensteinerinnen ihre Angriffe ausspielen konnten. Auch nach dreissig Minuten war die Partie noch nicht entschieden, trennte doch ein einziger Punkt die beiden Teams (35:36).
In den letzten zehn Minuten blieb die Ausgangslage spannend. Die Birsfelderinnen erarbeiteten sich weiter Chancen, doch nun, als es wirklich wichtig wurde, wollte es mit dem Treffen einfach nicht mehr klappen. Und da die Ausbeute bei den Offensivrebounds gewohnt mager war, konnten sich die Münchensteinerinnen so einen leichten Vorteil erarbeiten. Die Gastgeberinnen gaben nie auf, rannten nun aber einem Rückstand hinterher. Die Entscheidung zu Ungunsten der Birsfelderinnen besiegelte dann ausgerechnet Ex-Cevi-Spielerin Lea Hugi, die sich vorher 30 Minuten lang mehrheitlich aufs Verteilen von Bällen konzentriert hatte, mit acht Punkten in den letzten zehn Minuten (davon zwei Dreier). Am Schluss mussten die Birsfelderinnen mit 42:49 als Verliererinnen vom Platz.
Auch wenn niemand mit diesem knappen Ausgang hatte rechnen können und die Cevi-Damen wirklich stolz sein konnten auf ihre gute Leistung, überwog doch der Ärger über den vergebenen Sieg. Den zweiten Saisonsieg vor Augen, waren die Birsfelderinnen diesmal eindeutig am eigenen Unvermögen gescheitert (und nicht an der Stärke der Gegnerinnen). Schade! Mitnehmen können die Spielerinnen aber die Gewissheit, dass der Fitness- und Formstand stimmt und dass der gegnerische Coach offen Neid auf die Cevi-Freiwurfquote (13 von 16!) bekundete. Ich bleibe daher bei meiner Aussage von letzter Woche: Ein Sieg liegt in dieser Saison noch drin. Den nächsten Anlauf nimmt das Team am Donnerstag in einer Woche gegen Pratteln 1.
Es spielten: Gilgen (2), Gass (11), Hänger (10), Jochim (9), Dittli (4), Hakios (6). Abwesend: Grether (Gemeinderatssitzung), Gräff (berufliche Verpflichtung), Ehouman (ärztlich verordnete Basketballpause), Seidl (am Husten).
| 21.03.2013 | Spiel 1575 | BC Pratteln | : | CVJM D1 | 20:20 h | Fröschenmatt | 60:28 | |
Das Hinspiel gegen Pratteln 1 war eine relativ einseitige Angelegenheit. Die Birsfelderinnen erwarteten auch im Rückspiel auswärts kein Basketballwunder, wollten aber trotzdem versuchen, die Gegnerinnen ein bisschen zu ärgern und ihnen ein gutes Resultat abzutrotzen.
Der Beginn der Begegnung verlief ausgeglichen. Die Cevi-Damen liessen sich nicht überraschen und standen an der Zone kompakt. Auch offensiv klappte es bei den Gästen anfangs ganz gut. Die Prattelerinnen spielten erwartungsgemäss mit einer Pressingverteidigung über das ganze Feld. Das Pressing war aber deutlich zu wenig aggressiv, um Birsfelden vor echte Probleme zu stellen. Die Gastgeberinnen ihrerseits merkten schnell, dass sie nicht unter den Korb kamen und versuchten es stattdessen mit Halbdistanzwürfen. Dank einer nahezu hundertprozentigen Trefferquote setzten sich die Prattelerinnen nun doch zusehends ab. Der Cevi hielt aber weiter dagegen und verhinderte, dass die Vorentscheidung bereits nach zehn Minuten fiel. Das 17:8 in der ersten Pause zeigte die Kräfteverhältnisse zwar deutlich auf, liess aber auch noch etwas Raum für Birsfelder Hoffnungen/Träume.
Im zweiten Viertel kamen die Birsfelderinnen phasenweise wieder etwas näher ans Heimteam heran. Weiterhin war die Pressingverteidigung von Pratteln nicht über alle Zweifel erhaben und wurde meist entsprechend problemlos ausgespielt. Trotzdem war die Ursache für die kurzfristige Birsfelder "Aufholjagd" eher die zwischenzeitlich miserable Wurfleistung der Führenden, als eine offensichtliche Leistungssteigerung der Gäste. Schlecht reden sollte man die Leitung des Cevi im zweiten Viertel allerdings trotzdem keineswegs. Zwar ging auch dieser Teilabschnitt verloren, allerdings nur mit einem Punkt, so dass der Rückstand nicht entscheidend angewachsen war. Mit 28:16 ging es in die Halbzeitpause.
Was nach der Pause folgte, war definitiv ein Viertel zum Vergessen. Pratteln zeigte nach einer intensiv wirkenden Pausenansprache der Trainerin, dass das Team eigentlich schon Pressing spielen kann. Die Birsfelderinnen liessen sich völlig aus dem Konzept bringen, verloren sehr viele Bälle und waren nun auch in der Defensive anfällig. Wenn die Gäste einmal zu Chancen kamen, dann vergaben sie diese mehr oder weniger kläglich. Wenigstens gelang dem Cevi ein Korb, so dass der Nuller abgewendet werden konnte. Das Spiel war nach diesem desolaten Birsfelder Viertel allerdings gelaufen. Pratteln führte nun deutlich mit 45:18.
Im letzten Viertel liess die Konsequenz in der Pratteler Verteidigung wieder nach. Dafür stand auf der anderen Seite die Birsfelder Verteidigung nun wieder etwas kompakter und kommunizierte besser. Auch wenn Pratteln weiterhin überlegen spielte, erholten sich die Cevi-Damen immerhin von der Baisse im vorherigen Viertel. Mit langen Pässen spielten sie ein ums andere Mal die Verteidigung der Gastgeberinnen aus. Leider gelangen wiederholt auch sogenannt "einfache" Punkte nicht, so dass das Resultat die Leistung nicht ganz widerspiegelte. Am Ende gewann Pratteln diskussionslos mit 60:28.
Trotz einer kämpferischen Leistung hatten die Birsfelderinnen gegen Pratteln 1 erneut keine Chance. Die Leistung war trotzdem nicht schlecht. Gegen dieses Team einen Sieg zu erwarten, wäre vermessen gewesen und mit 60 erhaltenen Punkten konnte der "Schaden" in Grenzen gehalten werden. Ab und zu hätte man sich auch den einen oder anderen zusätzlichen Pfiff des Schiedsrichtergespanns gewünscht. Bedenklich war vor allem die teaminterne Punkteverteilung. Nicole Jochim erzielte, wie bereits im Hinspiel, mehr als die Hälfte aller Punkte (16), zweitbeste Scorerin war Marianne Dittli mit vier (!?) Punkten. Gelingt es den Birsfelderinnen allerdings, die Trefferquote wieder etwas zu erhöhen und behalten sie gleichzeitig die tolle kämpferische, einsatzfreudige Einstellung bei, dann darf man durchaus gespannt sein, was in den letzten drei Saisonspielen noch drin liegt.
Es spielten: Gilgen (1), Grether (2), Gräff (1), Hänger (2), Jochim (16), Ehouman (2), Dittli (4), Hakios, Seidl. Abwesend: Gass (Schule).
| 09.04.2013 | Spiel 1582 | CVJM D1 | : | BC Allschwil | 20:15 h | Sternenfeld | 38:29 | |
Das Hinspiel gegen den BC Allschwil hatten die Cevi-Damen unglücklich und denkbar knapp mit zwei Punkten verloren. Daher war allen klar, dass im Rückspiel nur ein Sieg wirklich eine Option war. Neun der zehn Spielerinnen standen für das Unterfangen zur Verfügung. Als die gefährlichste Allschwiler Spielerin auf Grund einer Verletzung direkt auf der Bank Platz nahm, verbesserten sich die Vorzeichen aus Birsfelder Sicht natürlich noch einmal. Zudem konnte der Cevi wie immer auf seinen treuesten Fan zählen: Meggies Mami sprang sogar spontan als Zeitnehmerin ein. Merci!
Das Spiel begann mit leichten Vorteilen für die Birsfelderinnen. Hinten verrichteten sie gute Defensivarbeit und gewannen anfangs für einmal auch die Rebounds. Vorne gelangen den Gastgeberinnen rasch vier Körbe und sie setzten sich gleich leicht ab. Doch plötzlich lief es vorne nicht mehr nach Wunsch, die Trefferquote fiel auf Null und die Defensive wurde anfälliger. Allschwil dagegen kam nun besser in Fahrt, glich aus und hatte bis zur ersten Pause vier Punkte Vorsprung (8:12).
Im zweiten Viertel konnten die Gastgeberinnen den Rückstand schnell wett machen und auf 12:12 ausgleichen. Danach ging minutenlang gar nichts mehr. Das Spiel war ausgeglichen, wogte hin und her, aber im Abschluss schien es fast so, als versuchten sich beide Teams mit Fehlwürfen zu übertrumpfen. Scheinbar ewig stand es 12:12. Schliesslich waren es die Gäste, die zum Treffen zurück fanden und sich mit sechs Punkten abzusetzen drohten. Doch den Birsfelderinnen gelangen vor der Pause dann doch auch noch drei Punkte, so dass sie einerseits das Vietel mit 7:6 gewannen und andererseits das Spiel offen hielten. In der Pause stand es 15:18.
Auch nach der Pause änderte sich vorerst nicht viel am Spielgeschehen. Doch beim ersten Wechsel stellte Coach Johanna Hänger die Cevi-Verteidigung auf ein Frau-Frau-Pressing um. Dies verunsicherte die Allschwilerinnen stark und ermöglichte den Birsfelderinnen wichtige Ballgewinne. Allerdings drohte leider zwischenzeitlich die Stimmung auf auf dem Feld zu kippen, die Spielerinnen beider Teams wirkten teilweise sehr aggressiv. Doch besonders den Birsfelderinnen gelang es gut, sich wieder in den Griff zu bekommen, das Spiel zu beruhigen und zu drehen. Erstmals seit dem ersten Viertel gingen sie wieder in Führung und lagen nach 30 Minuten mit drei Punkten vorne.
Auch im letzten Viertel setzten die Cevi-Damen auf die aggressivere Verteidigungsvariante. Mit Erfolg. Zwar kamen die Gäste zu Beginn des Viertels nochmals heran, doch dann warf Nicole Jochim genau im richtigen Moment einen Dreier. Damit zwangen die Birsfelderinnen das Momentum endgültig auf ihre Seite. Abgeklärt verwalteten sie in der Folge den Vorsprung. Geduldig passten sie oben an der Zone hin und her, bis sich irgendwo eine Möglichkeit zum Abschluss ergab. So konnte das Heimteam den Vorsprung sogar noch leicht ausbauen und sich am Ende der Partie über einen 38:29-Sieg freuen.
Das Spiel war geprägt von einer Vielzahl ausgelassener Chancen auf beiden Seiten (und nicht, wie die wenigen Punkte vermuten lassen, von einer tollen Defensivleistung). Nach 40 Minuten dürftigster Basketballkost und einer wenig unterhaltsamen Partie war das einzig wirklich positive das Resultat (Zitat einer Spielerin). Trotz spürbarer Freude über den zweiten Saisonsieg, hielten sich die Spielerinnen daher mit Jubeln zurück. Zu deutlich war der Leistungseinbruch im Vergleich mit den Partien in den letzten beiden Monaten. Im letzten Heimspiel der Saison empfangen die Cevi-Damen nächste Woche den SC Uni Basel. Hoffentlich finden sie dann zurück zu ihren überzeugenden, kämpferischen Leistungen.
Es spielten: Gilgen, Gass (2), Grether, Gräff, Hänger (7), Jochim (12), Ehouman (3), Dittli (8), Hakios (6). Abwesend: Seidl (kurzfristige berufliche Verpflichtung).
| 13.04.2013 | CH-Cup Final | : | 00:00 h | St. Léonard | ||||
| 16.04.2013 | Spiel 1566 | CVJM D1 | : | SC Uni Basel Basket | 20:15 h | Sternenfeld | 39:73 | |
Gegen Uni Basel verloren - aber schön gespielt
Gegen Uni Basel hatten die Birsfelderinnen im Hinspiel eine beachtliche Leistung gezeigt und die Baslerinnen stärker gefordert, als es diese erwartet hatten. Für das Rückspiel nahmen sich die Cevi-Damen daher Ähnliches vor. Zu siebt traten sie gegen die Gäste aus dem Stadtkanton an, die scheinbar mit dem letzten Aufgebot nach Birsfelden kamen, u.a. überraschend auch mit Ex-Cevi-Spielerin Ana Lopez.
Der Beginn der Begegnung verlief animiert. Doch während bei Uni praktisch jeder Wurf im Korb landete, haperte es auf der anderen Seite einmal mehr mit dem Treffen. Das Heimteam hielt zwar durchaus dagegen und spielte sich immer wieder unter den Korb, doch nach einer Überraschung sah es nach zehn Minuten bereits nicht mehr aus. Entscheidend für den Verlauf des ersten Viertels war vor allem, dass die Gastgeberinnen eine der grossen Spielerinnen von Uni (nota bene eine Spielerin aus dem 1. Liga Team) unter dem Korb nicht in den Griff bekamen. Sie erzielte gleich 14 Punkte, 12 davon in Serie. So stand es in der ersten Pause 11:24.
Das zweite Viertel verlief wesentlich ausgeglichener als die vorherigen zehn Minuten. Während das Heimteam sein Niveau halten konnte, hatte Uni in dieser Phase plötzlich Mühe, die gegnerische Verteidigung auszuspielen. Von der Effizienz des ersten Viertels war nicht mehr ganz so viel zu sehen und aus dem Spiel heraus gelang den Baslerinnen wenig. Während die Birsfelderinnen immer wieder in der Zone zum Werfen kamen, war für Uni der Weg in die Zone und unter den Korb war nach wie vor zu, das machten die Birsfelderinnen sehr gut. Allerdings mussten sie die Gäste in dieser Phase etwas zu oft mit Fouls stoppen. So erzielte Uni 5 der 9 Punkte mit Freiwürfen. Am Ende verloren die Birsfelderinnen das Viertel mit nur einem Punkt mit 8:9, gingen aber mit einem deutlichen 19:33 Rückstand in die Pause.
In der zweiten Halbzeit spielten die Baselbieterinnen etwas schwächer als zuvor. Uni seinerseits fand zur Souveränität des ersten Viertels zurück und drückte dem Spiel nun wieder den Stempel auf. Nach wie vor spielte sich der Cevi zwar schöner unter den Korb durch, doch einerseits gelang dies nicht oft genug und andererseits passte von aussen relativ wenig zusammen. Nach dreissig Minuten war die Partie längst entschieden und es stand 27:50.
In den letzten zehn Minuten änderte sich nichts mehr am Spiel. Zwar hatte sich die Birsfelder Verteidigung verglichen mit dem ersten Viertel etwas besser organisiert, was sich darin widerspiegelte, dass der Topscorerin nach den 14 Punkten im ersten Viertel nur noch zwei Punkte pro Viertel gelangen. Allerdings sprang die zweite 1. Liga-Spielerin in die Bresche und erzielte im letzten Viertel ihrerseits 12 Punkte. So blieben den Cevi-Damen am Ende nur die soweit ehrenvolle Niederlage und die Gewissheit, gegen Uni Basel mehr Punkte erzielt zu haben als beim Sieg gegen Allschwil. Das 39:73 nach vierzig Minuten ging in Ordnung und entsprach dem Gebotenen.
Trotz der deutlichen Niederlage sah man in der Halle eigentlich nur zufriedene Gesichter. Die Birsfelderinnen zeigten die geforderte Reaktion auf das schwache Spiel vor einer Woche und rehabilitieren sich klar. Wie immer haperte es sowohl in der Defensive als auch in der Offensive beim Reboundverhalten, dafür zeigte der Cevi einige ganz tolle Spielzüge. Wiederholt konnten sie mit super Pässen die gegnerische Abwehr scheinbar mühelos ausspielen und unter dem Korb frei zum Abschluss kommen. Eine Freude zum Zusehen und gut für die Moral! Nächste Woche geht es für das letzte Spiel der Saison schon fast traditionsgemäss nach Riehen. Gegen die Cupfinalistinnen einen Sieg zu erwarten wäre vermessen, aber mit einer kämpferischen Leistung zum Saisonabschluss könnte man Riehen immerhin noch ein wenig ärgern.
Es spielten: Gilgen (4), Grether (2), Hänger (12), Jochim (15), Ehouman (4), Dittli, Seidl (2). Abwesend: Gass (angeschlagen), Gräff (berufliche Abwesenheit), Hakios (verletzt).
| 23.04.2013 | Spiel 1587 | CVJM Riehen | : | CVJM D1 | 18:30 h | Wasserstelzen 3 | 58:32 | |
(Erwartete) Niederlage zum Saisonabschluss
Bericht folgt noch.
Es spielten: Gilgen (6), Grether, Gräff (2), Hänger (7), Jochim (5), Ehouman (2), Dittli (6), Hakios (4). Abwesend: Gass (schulische Verpflichtung), Seidl (Kurs).

